2002

Februar

Auch in diesem Schuljahr wurde wieder in Vorbereitung auf die Abschlussprüfung der Berufswettbewerb Berufsfachschule Kosmetik 2001/02 durchgeführt. Unter prüfungsähnlichen Bedingungen absolvierten die Schülerinnen alle praktischen Teilaufgaben der späteren Praxisprüfung. Am 04.02.2002 wurde den Schülerinnen, die im Rahmen des BWB auf die Plätze 1 bis 10 gekommen waren, gratuliert.

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Plätze 1 bis 10
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Die drei Erstplazierten

März

Am 12.03.2002 fand der 2. Wettbewerb Leipziger Kosmetikschulen statt. In diesem Jahr fungierte die Bernd-Blindow-Schule Leipzig als Gastgeber. Thema war diesmal das Schminken von Tiermasken.

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April

Bei einer Informationsveranstaltung im Arbeitsamt Oschatz stellten am 13.04.2002 Schülerinnen unserer Schule den neuen Ausbildungsgang Podologie vor. Sie waren die einzigen Teilnehmer mit einer „lebenden Werkstatt“ und somit war die Resonanz und das Interesse groß.

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Nachdem im vergangenen Jahr die Aktion „Wir schminken Sie wie Kleopatra“ der Publikumsmagnet im Ägyptischen Museum war, baten uns die Mitarbeiter des Museums sie auch dieses Jahr wieder zu unterstützen. In Vorbereitung der diesjährigen Museumsnacht „Nachtschicht“ führten das Kulturamt Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Centermanagement Bahnhof-Promenaden und einiger Museen eine Promotionwoche unter dem Titel „Museumszeit“ durch. Im Rahmen dieser Veranstaltung verschönerten unsere Schülerinnen an drei Nachmittagen (08., 10. und 11. April) Gäste der Bahnhofspromenaden im Stile der alten und neuen Ägypterinnen.

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Mai

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Im Mai war Leipzig Gastgeber des 31. Deutschen Turnfestes. Im Zeitraum vom 18. – 25.05.2002 fanden ca. 100.000 Sportbegeisterte den Weg in die sächsische Metropole. Für einige von ihnen wurde in dieser Zeit unsere Schule zum zu Hause.

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blankIm Rahmen dieses Sportereignisses wurden Schüler unserer Schule auf dem Hauptbahnhof, welcher in die Kategorie „Neues Entdecken“ fällt, als Helfer im „Leipziger Allerlei“ eingesetzt. Dies war ein Wettkampf für Jedermann, Jung und Alt, bestehend aus 7 Stationen mit einem eher humorvollen Ansatz in Bezug auf das bekannte Gericht. Zu diesenblank Stationen gehörten beispielsweise der „Erbsen-Gang“, der „Möhren-Lauf“, die „Spargel-Wand“, das „Morchelpuzzle“, oder der „Kohlrabi-Ritt“.
Nach dem Turnfest wurden unserer Schule Teile der Hindernisstrecke geschenkt. Sie wurden am 10. Juni durch den Geschäftsführer des Vereins Deutsche Turnfeste e.V., Herrn von der Heide, an den Schulleiter Dr. Ulm übergeben. Gerade noch rechtzeitig, um sie gleich wieder zum Kinderfest und Schulsportfest einsetzen zu können.

AnsichtStatt Kinder mit zu den Wettkämpfen zu nehmen, konnten die Aktiven ihre Jüngsten in den Turnfestkindergarten in der Reichelstraße bringen, wo sich angehende Erzieher unserer Schule gemeinsam mit der Leiterin Christa Eng liebevoll von 7 bis 19 Uhr um sie kümmerten. Jeder Tag wurde unter ein Thema, wie beispielsweise „Auf Schatzsuche mit Pippi Langstrumpf“ gestellt. Passend dazu gab es Spiele, Lieder und Geschichten.

Juni

19.06.2002 Zeugnisausgabe

August

01.08.2002 Schuljahresbeginn – noch nie so früh und noch nie so heiß … Gleichzeitig erster Unterrichtstag für 16 angehende Podologinnen; die Berufsfachschule für Podologie nahm den Unterrichtsbetrieb auf. Bereits am 26.07.2002 im Rahmen der Eröffnungskonferenz lud Schulleiter, Herr Dr. Ulm, anlässlich des 10-jährigen Bestehen der HGS als „Berufliches Schulzentrum 11 Leipzig“ alle Kolleginnen und Kollegen zu einem Glas Sekt ein. Die Überraschung war gelungen – und alle KollegInnen sich einig: Das könnte er ruhig öfter tun …

blank03.08.2002 Kathleen Meister, Sandra Künne und Anika Joppich stellen in Oschatz den Ausbildungsgang „Podologie“ im Rahmen der ersten Ausbildungsmesse der Kreissparkasse Torgau- Oschatz vor. Gleichzeitig informieren sie über die anstehenden Veränderungen im Bereich der Kosmetikausbildung.

Frau Lee Fairbanks08.08.2002 Auftaktveranstaltung anlässlich der Ehrungen Henri Hinrichsens (60. Todestag 17.09.2002): Vorlesung Dr. Ulm „Zur Geschichte des Judentums in Deutschland“. (Teilnehmende Klassen: E 01, FOS 01/12-1,2, FOS 12 L).
Zu diesem Zeitpunkt ist bereits klar: Frau Lee Fairbanks (USA) (Foto links) hat eine beträchtliche Summe gespendet, um den Abguss der Originalbüste Henriette Goldschmidts (geschaffen durch den bekannten Bildhauer Carl Ludwig Seffner www.leipzig-lexikon.de/PERSONEN) zu finanzieren. Der Abguss wird ausgeführt durch den Leipziger Bildhauer Marcus Gläser.

12.08.2002 Vortrag Herr Molkenbur „Henri Hinrichsen als Verleger und Mensch“… Außerordentlich interessante Darstellung der Persönlichkeit Henri Hinrichsens durch Herrn Molkenbur, langjähriger Leiter des von Henri Hinrichsen erfolgreich geführten Musikverlages C.F. Peters Leipzig.

ab 13.08.2002 Hochwasserkatastrophe in Sachsen. Auch drei SchülerInnen der Schule waren direkt von Hochwasserschäden betroffen. Für diese wurde Geld gesammelt und direkt übergeben. „Motor“ dieser Aktion war Simone Jahn (E 2002). Wie viele Leipziger, nam auch ein Teil des Kollegiums am 17.08.2002 bei freiwilligen und unbezahlten Arbeitseinsätzen.
(Bericht von Dr. Ulm als pdf-Datei)

19.08.2002 Anlässlich des 10jährigen Bestehens unseres BSZ’s und in Vorbereitung auf die Henri-Hinrichsen-Ehrung 2002, organisiert Frau Dr. Luderer einen Stadtrundgang, geführt von Herrn Plathe, freier Mitarbeiter der Volkshochschule Leipzig und leitendes Mitglied des „Waldstraßenviertel e.V.“, durch die Geschichte jüdischen Lebens in Leipzig.

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blankAm 21.08.2002 besuchten Schüler der „Henriette–Goldschmidt–Schule“ in Begleitung von Frau Dr. Berger, Frau Dr. Luderer und Herrn Dr. Ulm die Wehrmachtsausstellung in Leipzig (Klassen E 02 und FOS 01/12-1).
Das Interesse an dieser Ausstellung zu den Verbrechen der Wehrmacht steht natürlich in enger Verbindung zur Suche nach Fakten der deutschen Geschichte und der Auseinandersetzung mit ihren problematischen Kapiteln.
Im Nachhinein wurde in der Klasse E 02 noch heftig diskutiert. Die Meinungen gingen aber nicht darüber auseinander, ob mit dem offenen Aussprechen von Unsäglichem die „Ehre tapferer Helden“ besudelt würde, dies ist wohl eher dem ewig Gestrigen vorbehalten, sondern betraf lediglich die Umsetzung der Ausstellung selbst.
Die meisten Schüler schätzten die Wehrmachtsausstellung als sehr informativ ein, hatten jedoch Bedenken wegen der Fülle an Informationen – besonders im Verhältnis zur verfügbaren Zeit.

blankIm gleichen Zusammenhang wurden jedoch die Kabinen, in denen man Hörtexte nutzen konnte, lobend erwähnt. Die Kaltherzigkeit der Einen, die Angst und Reue der Anderen, dies alles wurde durch ausgestellte Feldpostbriefe sehr verdeutlicht.
Einige Schülerstimmen meinten, dass Besuche von Gedenkstätten wie Auschwitz und Buchenwald die Verbrechen jener Zeit intensiver darstellen. Dem wurde entgegengehalten, dass sich diese Gedenkstätten eben kaum mit der Wehrmacht, die bis zu dieser Ausstellung als „normale“ Armee galt, beschäftigen.
Im Fazit der allgemeinen Stimmung ist also festzustellen, dass die Wehrmachtsausstellung eine lohnenswerte, wenn auch Grauen erregende Ergänzung für eine kontroverse Geschichtsauseinandersetzung ist.

26.08.2002 Im Rahmen der Hinrichsen-Ehrung 2002 gibt die Gruppe „Frejlech un gesunt“ ein Konzert mit jiddischem Gesang und Musik. Der neu eingerichtete Festsaal schafft dazu einen geeigneten Rahmen.

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28.08.2002 Besuch der Klasse FOS 12L in Begleitung von Frau Dr. Müller und Herrn Dr. Ulm in der Werkstatt des Leipziger Bild- hauers Marcus Gläser, der den Abguss der Originalbüste Henriette Goldschmidts ausführte.

September

16.09.2002 Aufstellung der Henriette-Goldschmidt-Büste. Das gesamte Schulhaus wurde durch SchülerInnen des BVJ 02 und BGJ 02 unter Leitung von Frau Dreßler und Frau Blume würdig geschmückt.

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blankAm 17.09.2002 gedachten alle LehrerInnen und SchülerInnen mit einem Projekttag des 60. Jahrestages der Ermordung des Schulstifters der Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig. Aus den vielfältigen Aktivitäten ragte das mit viel Engagement vorbereitete „Laubhüttenfest“ der Klasse E 02, angeleitet und unterstützt von Frau Betka und Frau Krieg hervor.
Ab 8.00 Uhr begann vor den Portraits von Martha und Dr. Henri Hinrichsen die Gedenkstunde, vorbereitet von Frau Dr. Berger, Frau Grabs und Herrn Dr. Ulm. Eröffnet wurde mit einem Ausschnitt aus dem Klavierkonzert in A-Moll von Edvard Grieg, dem bekannten norwegischen Komponisten, der nicht nur seine Werke im Verlag C.F. Peters Leipzig verlegen ließ, sondern mit der Familie Hinrichsen freundschaftlich verbunden war.    blank

18.09.2002 Die Enkelin unseres Schulstifters, Frau Irene Lawford-Hinrichsen hält, unterstützt von Herrn Besser – einen Vortrag zum bewegenden Schicksal ihrer Familie, die während des Holocaustes viele Angehörige verloren hat. Schweigendes Entsetzen, als Frau Lawford darüber berichtete, wie ihre Familienangehörigen gelitten haben, Menschen, die nichts verbrochen hatten, die nur in einem „schuldig“ waren: Als Angehörigre einer deutsch-jüdischen Familie geboren zu sein…

19.09.2002 Frau Jeanett Rapp vertiefte das Verständnis eines gespannt zuhörenden Publikums zur Person und zum Wirken Henri Hinrichsens mit blankdeutlicher Bezugnahme zur jüdischen Frauenbewegung in Leipzig. Mit präziser Detailkenntnis verdeutlichte sie Hinrichsen Engagement, Einfluss auf die soziale Wohlfahrt der Stadt Leipzig und ihrer Bürger zu nehmen. Besonders plastisch wurde seine umfangreiche, dabei ehrenamtliche, also unentgeltliche Tätigkeit im Rahmen der „Armenpflege“ herausgestellt. Ein weiterer dargestellter Schwerpunkt, die über seine Stiftungstätigkeit hinausgehende Förderung jüdischer Frauenbewegung in Leipzig, konnte durch Frau Rapp – dafür in beeindruckender Weise – nur skizziert werden. Ein weiterer Vortrag – im Rahmen der Jüdischen Woche der Stadt Leipzig – am 19.06.2003 wird dieser Doktorandin Gelegenheit geben, ihre neuesten Forschungsergebnisse zur jüdischen Frauenbeweguing in Leipzig zwischen 1900 und 1933 detaillierter darzulegen.

20.09.2002 Das BSZ 11 Leipzig feierte ganztägig, eröffnet mit einer Festveranstaltung das 5-jährige Bestehen der Berufsfachschule für Kosmetik an dieser traditionsreichen Bildungseinrichtung.   blank

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Oktober

10.10.2002 Lesung des Wahlpflichtfaches Literatur- und Medienarbeit zum Holocaust, Klasse E 01, unter Leitung von Frau Grabs: „Es ist geschehen und kann deshalb wieder geschehen.“ (Primo Levi)

14./15.10.2002 SchülerInnen der Klasse FOS 12 L renovieren unter Leitung von Herrn Dr. Grießig den Raum 208.

November

22.11.2002 Ehrung Henriette Goldschmidts durch Schulleiter, Lehrer- und Schülervertreter sowie die Leiterin der Henriette-Goldschmidt-Kindertagesstätte, Frau Schiller, und Herrn Kemp anlässlich ihres Geburtstages auf dem Jüdischen Friedhof.

29.11.2002 Berufsgrundbildungsjahr Körperpflege im Friseursalon der „Figaro Friseur- und Kosmetik GmbH“ 
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Dezember

05.12.2002 Jana Trumblank war in der Klasse FOS 12 L zu Gast und stellte nicht nur das Förderschulwesen des Freistaates Sachsen vor, sondern gab den Schülerinnen und Schülern der FOS Sozialwesen durch vielfältige Informationen und Materialien sowie einen überlegten Medieneinsatz einen überzeugenden Einblick in die Schönheit und Schwierigkeit ihres Berufes.    blank

11.12.2002 Der Stadtrat von Leipzig beschließt die Schulnetzplanung: Das BSZ 11 Leipzig ist hier als „langfristig zu nutzende Einrichtung“ vorgesehen.

blank20.12.2002 Der letzte Schultag im alten Jahr stimmte alle LehrerInnen und SchülerInnen auf das bevorstehende Weihnachtsfest in der festlich geschmückten Turnhalle ein: Gemeinsames Weihnachtsliedersingen, Gospelgesang der FOS 12-2, Ludwig Hübner am Flügel und das lange erwartete Weihnachtstheaterstück. Nicht nur lange, sondern auch gespannt erwartet, denn erstmals seit Jahren führte nicht Frau Grabs Regie, sondern Herr Besser … Eine beeindruckende Leistung des Wahlpflichtfaches der Klasse E 02 – und von Herrn Besser.

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